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Landgänge

Der Landgang der Mayflower bei Cape Cod war wohl auch den langsam zur Neige gehenden Biervorräten geschuldet und damit einhergehend dem Sinken der Moral.

Landgänge bei der MAYFLOWER GmbH haben jedoch andere Gründe: Zum einen legen wir Wert darauf, dass die Arbeit Spaß macht. Dazu gehören für uns auch Veranstaltungen nach Feierabend. Zum anderen ist uns wichtig, außerhalb des Projektalltages daran zu arbeiten, noch besser zu werden, beispielsweise neue Technologien und Ideen im Rahmen eines Barcamps oder Workshops umzusetzen.

Und wie müsst ihr euch das nun vorstellen? Hier ein kurzer Auszug aus dem Logbuch.



Barcamp

Das erste Barcamp fand vom 25.01. bis 27.01.2008 zusammen mit unserer Tochterfirma SektionEins auf einem idyllischen Bauernhof in der Nähe von Eichstätt statt. Zweieinhalb Tage lang konnte man zusammen mit anderen an einem der vorgeschlagenen Projekte arbeiten und entwickeln mit dem Ziel, das Ergebnis am Abreisetag der gesamten Mannschaft vorzustellen.

Bis teilweise spät in der Nacht sah man dann das Siegerteam vor den Rechnern sitzen, diskutieren und fieberhaft auf den Bildschirm starren, während die anderen Teams sich schon längst dem Abendprogramm zugewandt hatten. Das Ergebnis könnt ihr hier im (B)logbuch nachlesen.

Folgende Projekte wurden ebenfalls in Angriff genommen:

  1. MySQL-Proxy / LUA: Magic scalable MySQL: Memory Tables with file system shadows

  2. PHP Skype Messaging Extension für PECL

  3. Chorizo Robot - Session aufzeichnen und ablaufen lassen

  4. Kontakte: LDAP-Zentrale sowie Dublettensuche mit Ähnlichkeitsprüfung

  5. Hackme / MyPWN: Flirt Community mit der höchtmöglichen Zahl an Sicherheitslöchern

  6. Marketing Plan zu Promotion von PHProjekt6

  7. Extensions für phpMyFAQ

Barcelona

Das MAYFLOWER Wochenende ist ein weiteres Highlight im Jahr, bei dem die Crew sich trifft, die Laptops jedoch an Bord bleiben.

Diese MAYFLOWER Tradition begann mit dem Landgang in Barcelona im Herbst 2006. Bis kurz vor Abflug war den Mitarbeitern das Ziel jedoch nicht bekannt, weshalb vorsorglich entsprechende T-Shirts bedruckt wurden, die mittlerweile Kult-Status erreicht haben.

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Relativ kryptisch hieß es in der Einladungs-E-Mail, dass man warme Kleidung, aber auch Badesachen einpacken sollte, bei Bedarf verfüge der Zielort jedoch über genügend Einkaufsmöglichkeiten. Einige trauten dem Frieden, insbesondere auch im Hinblick auf die Jahreszeit, jedoch nicht und liefen bei 33 Grad mit Winterstiefel durch das sonnige Barcelona.

Bei kulinarischen Köstlichkeiten und während ausgedehnter Strandspaziergänge entstand dann auch die ein oder andere Projektidee. Neben Vorträgen wurde natürlich während der 3 Tage auch ausgiebig Sightseeing in der katalanischen Metropole betrieben, z. B. die Sagrada Família von Gaudí oder die Placa Reial.

Von diesem ersten Landgang wird nach wie vor viel gesprochen und geschwärmt. Schade für diejenigen, die damals nicht dabei waren.

 

Budapest

Im Jahr darauf flog die MAYFLOWER Crew erneut in eine europäische Metropole. Das Ziel war dieses Mal allerdings vorab bekannt gegeben worden: Budapest, die bereits von den Römern gegründete Hauptstadt Ungarns. Nach dem Workshop erfuhr man während einer ausführlichen Bustour und Führung dann auch, dass der Name Pest von den heißen Thermalquellen herrührt und nichts mit der deutschen Bedeutung zu tun hat.

In Erinnerung blieb darüber hinaus das Brunch im alt-erwürdigen Restaurant Gundel, bei dem die Crew von Obern im Frack bedient wurde. Passiert auch nicht alle Tage.

 

Jäger vom Fall

Ziel des MAYFLOWER Wochenendes 2008 war das Hotel Jäger von Fall (bei Lenggries), das so idyllisch liegt, dass kein Handyklingeln mangels Netzempfang die Ruhe stören konnte. Die drei Tage standen dieses Mal, anders als die beiden Jahre zuvor, ganz im Zeichen von "Aktivurlaub".

Am Freitag ging es zunächst in den Hochseilkletttergarten, was für erfahrene Seeleute überhaupt kein Problem darstellte. Alternativ konnte man wandern, wobei der Rundgang den ein oder anderen schon aus der Puste brachte - auf hoher See läuft man halt doch nicht so viel. Trotz der "Strapazen" wurde der Barmann Mario erst in den frühen Morgenstunden in seinen wohlverdienten Feier"morgen" entlassen.

Der nächste Morgen war ganz im Sinne der MAYFLOWER Crew: Floß bauen, wobei wir dafür nicht im Wald zum Baumfällen geschickt wurden, sondern mit Plastiktonnen und Brettern versuchen mussten, ein seetaugliches "Gefährt" zu konstruieren. Alle sieben Teams meisterten ihre Aufgabe mit Bravour, wobei bei den ein oder anderen Floß Zweifel hinsichtlich der Seetauglichkeit bestanden. Kein Boot kenterte, einige Maiblümchen gingen jedoch schon vor dem Anlegen (freiwillig) von Bord. Auch am zweiten Abend musste Mario lange auf den Feierabend warten...

Nach zwei Nächten ohne viel Schlaf dürften einige froh gewesen sein heimzukommen, obwohl das Wochenende mal wieder viel zu kurz war.