Manage Agile

    Manage Agile 2016

    15. bis 18. November 2016

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    Björn Schotte

    Geschäftsführer und Consultant

    Panta Rhei mit agilen Verträgen

    Alles fließt und nichts bleibt. Es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln. Was schon im alten Griechenland galt, gilt heute für agile Softwareprojekte in dynamischen Märkten umso mehr. Vor diesem Hintergrund erscheint die Forderung von Einkaufsabteilungen und Juristen, über Verträge Kosten zu kontrollieren und planen zu wollen, wie Hybris. Dieser Vortrag hat verschiedene agile Vertragsmodelle im Gepäck. Aber nur im Kleingedruckten am Ende, wie bei Verträgen üblich. Wer die rote Pille schlucken und seinen Horizont erweitern möchte, der ist hier richtig. Teilnehmer erfahren im Vortrag, warum agile Verträge eigentlich blanker Unsinn und glatter Selbstbetrug sind. Und welche Denkwerkzeuge sie brauchen, damit das Umparken im Kopf klappt. Damit am Ende Ihr Unternehmen erfolgreich wandelbare Projekte in dynamischen Märkten navigieren kann - und sich trotzdem sicher fühlt.

    Bezug zum Management: Umparken im Kopf in Bezug auf agile Verträge, für GFs, Führungskräfte, Einkäufer, Juristen. An sich ist es blanker Hohn, für agile - also dynamische, sich wandelnde Projekte - feste Vertragswerke zu fordern. Die typischen Vertragsmodelle, die es gibt, und die ich auch über meinen Slideshare-Beitrag geprägt habe, sind ein Workaround, ein schmutziger Workaround, der Unternehmen daran hindert, das volle Potenzial aus agilen Projekten zu heben.

    Scrum funktioniert nicht. Was nun?

    Scrum hat die Welt wie im Sturm erobert. Doch schaut man genauer hin, gibt es immer häufiger einen faden Beigeschmack: viele Unternehmen können die Potenziale, die Scrum in Aussicht stellt, nicht heben. Warum ist dieses einfache, aber doch rigide Prozess-Rahmenwerk nicht immer gut anwendbar? Was macht uns sicher, dass Scrum die richtige Lösung ist? Warum müssen wir uns verbiegen, indem wir uns an die Rollen und Meetings, die Scrum vorgibt, anpassen?

    Dieser Talk richtet sich an Teilnehmer, die über den Tellerrand schauen möchten. Die erfahren möchten, wie sie in evolutionären Change-Schritten vorankommen und dass dazu Scrum nicht immer notwendig ist. Was es mit Kanban auf sich hat. Und worauf sie achten sollten, um ihre Softwareprojekte besser umzusetzen. Wir werfen einen kritischen Blick auf die Rahmenwerke, allen voran Scrum.

    Bezug zum Management: Das Management glaubt häufig, mit dem "Einkauf" eines Blueprints, einer Methode, ist es getan. Und wundert sich dann, wenn es nicht funktioniert. Hinzu kommt, dass Scrum für sich alleine genommen ein rigides und mitunter starres Rahmenwerk darstellt. Hier legt der Vortrag den Finger in die Wunde. Gleichzeitig zeigt er, welche anderen, mehr evolutionären Change-Management-Möglichkeiten es gibt - Lean Kanban ist hier eines von vielen Dingen, die mit reinspielen. Aber auch Sachen wie die J-Curve (aus der Familientherapie) und anderes, die für echten Change notwendig sind.

    Über die Manage Agile

    Die Manage Agile adressiert Management Themen - keine rein technologischen Aspekte. Mit der Manage Agile ist eine Networking Plattform entstanden, auf der sich jährlich Fach- und Führungskräfte untereinander austauschen, um agile Themen, nicht nur innerhalb der Software-Entwicklung, sondern auch im gesamten Unternehmen, bis hin zur Unternehmensführung zu etablieren.

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