Wein & Wissen
Dark Factory
Wein & Wissen, 18. Juni 2026
Die Ausführung übernehmen Agenten. Was bleibt, ist Taste, Ausnahmebehandlung und Monitoring – und genau dort entscheidet sich in den nächsten 12 Monaten, wer noch wettbewerbsfähig produziert. Wir zeigen den Stand in fünf Branchen, in denen Dark Factories bereits produktiv liefern – von Vertragsanalysen über Vertrieb bis hin zur Softwareentwicklung.
Datum & Location
Donnerstag, 18. Juni 2026, ab 18:00 Uhr
Location: Mayflower München, Landsberger Str. 314












Seit Ende 2025 ist die Dark Factory kein Forschungsthema mehr, sondern ein Operating Model: automatisierte Contactcenter beantworten Vertragsfragen, Schadensberichte werden ohne menschlichen Eingriff geprüft, Agent-Harnesses wie Claude Code, OpenClaw und Hermes schreiben produktiven Code in Millionen-Zeilen-Größenordnung. Die Frage ist nicht mehr, ob das funktioniert, sondern wie schnell die eigene Organisation den Schritt mitgeht.
An diesem Abend zeigen wir, was das in der Praxis konkret bedeutet: welche Rolle der Mensch in einer Dark Factory tatsächlich spielt und wo das Muster in Contact Centern, automatisiertem Vertrieb, Compliance und Code in Qualität hält, und wo das Muster jenseits von Software bereits trägt.
Kein Hype, keine Roadmap-Folien, sondern Architektur, Erfahrungswerte und Zahlen aus dem laufenden Betrieb.
Wein & Wissen: Autonome Agentensysteme mit Substanz
Bevor Dark Factories vom Pilotprojekt zum festen Bestandteil des Operating Models werden, müssen Unternehmen drei Fragen beantworten:
- Welche Prozesse abseits der Softwareentwicklung lassen sich überhaupt als Dark Factory betreiben – und welche brauchen unbedingt menschliches Urteil im Loop?
- Wie hält man Qualität, wenn Agenten schneller liefern, als es die klassische Reaktionszeit von Mitarbeitenden zulässt greifen – ohne dass am Ende AI-Slop die Ergebnisse verfälscht?
- Was bedeutet das für Skills, Hiring und Verantwortung, wenn Ausführung nicht mehr die Hauptaufgabe des Menschen ist, sondern Taste, Ausnahmebehandlung und Monitoring?
Genau diese Perspektiven stehen im Mittelpunkt des Abends – mit konkreten Beispielen aus mehreren Branchen und Erfahrungswerten aus dem produktiven Betrieb autonomer Agentensysteme. Technisch fundiert und ohne Marketing-Hype.


Der Ablauf des Abends
- 18:00 Ankommen und Kennenlernen
- 18:30 Begrüßung
- 18:45 Dark Factories jenseits von Software
- 19:15 Ein kleiner Einstieg in die Welt des Weingenusses
- 19:30 Dark Quality Software Factories
- 20:00 Buffet, Weinprobe & Networking
- 21:00 Demos & aktuelle Entwicklungen aus unserem R&D
Kurz erklärt
Was ist eine Dark Factory?
Der Begriff stammt aus der Industrie: eine Fabrik, in der das Licht ausbleiben kann, weil keine Menschen mehr an der Linie stehen; Maschinen erledigen die Produktion autonom.
Im KI-Kontext meint Dark Software Factory das gleiche Prinzip für Wissensarbeit: KI-Agenten übernehmen die Ausführung — automatisierter Vertrieb, Verträge prüfen, Code schreiben, Schadensfälle bearbeiten, Anfragen beantworten — und liefern rund um die Uhr Ergebnisse ohne menschlichen Eingriff im Tagesgeschäft.
Der Mensch verschwindet dabei nicht, sondern verschiebt sich: weg von der Ausführung, hin zu Taste, Ausnahmebehandlung und Monitoring — also den Stellen, an denen Urteilsvermögen, Qualität und Verantwortung entscheiden.
Dark Factories jenseits von Software
– Björn Schotte, Geschäftsführer bei Mayflower
Was die Handy-Produktion in China seit Jahren vormacht, etabliert sich gerade in Wissensarbeit: spezialisierte Dark Factories, in denen Ausführung automatisiert ist und der Mensch noch Taste, Kundenorientierung, Ausnahmebehandlung und Monitoring beiträgt. Björn zeigt anhand konkreter Beispiele, wo das Muster heute bereits trägt — vollautomatisierte Contactcenter, automatische Vertragsverhandlung, Schadenprüfung ohne menschlichen Eingriff, BI auf Abruf — und welche Voraussetzungen Organisationen mitbringen müssen, damit der Schritt funktioniert.
Der Vorteil für Unternehmen: eine ehrliche Standortbestimmung jenseits des Software-Tellerrands. Du erkennst, welche eigenen Prozesse sich bereits heute als Dark Factory denken lassen – und wo der Wettbewerb gerade Vorsprung aufbaut.
Dark Quality Software Factories
– Johann-Peter Hartmann, CTO bei Mayflower
Seit Ende 2025 ist die Dark Factory im Softwarebereich ein fester Begriff — doch während Agent-Harnesses wie Claude Code, OpenClaw und Hermes Agent ihre Patterns gefunden haben, suchen Dark Factories in Software noch ihre endgültige Form. Johann berichtet vom aktuellen Stand aus eigener Erfahrung mit Millionen Zeilen autonom produziertem Code: welche Qualitätsmechanismen greifen tatsächlich, wo liefern Agenten zuverlässig – und wie lässt sich AI-Slop verhindern, bevor er in Produktion landet.
Der Vorteil für Unternehmen: ein realistischer Blick auf das, was 2026 in agentischer Softwareproduktion machbar ist – inklusive der Qualitäts- und Architekturentscheidungen, die früh richtig getroffen werden müssen, damit Skalierung kein Risiko wird.



Dark Software Factory – bevor sie dich überholt.
Zwei Talks, harte Erfahrungswerte aus dem produktiven Betrieb – von automatisierter Vertrags- und Compliance-Prüfung bis zu Millionen Zeilen autonom produziertem Code –, dazu Einblicke in weitere Branchen mit laufenden Dark Factories. Ein Abend, an dem du entscheidest, ob du Vorreiter oder Nachzügler wirst.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Du hast Fragen zu bisherigen Themen? Antworten gibt’s bei events@hub.mayflower.de.
Wein & Wissen: Agentische Softwareproduktion mit Substanz
Mayflower baut seit über zwei Jahren produktive Agent-Systeme — von Code-Generierung im Millionen-Zeilen-Maßstab bis zu autonomen Backoffice-Prozessen bei Enterprise-Kunden. Unsere Erkenntnisse stammen nicht aus Pilotprojekten, sondern aus laufenden Produktionsumgebungen und unserer R&D-Pipeline.

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Profitiere jetzt von unserer Erfahrung und sichere dir den Vorsprung vor deiner Konkurrenz.
Wer profitiert am meisten
- CTOs und CIOs, die Agent-getriebene Produktion vom Pilot in den Regelbetrieb skalieren
- COOs und Innovationsverantwortliche aus Versicherung, Banking und Service-Industrie, die Dark-Factory-Muster auf eigene Kernprozesse übertragen wollen
- Engineering-Manager und Tech-Leads, die Qualität, Compliance und AI-Slop bei Millionen Zeilen autonom generiertem Code verantworten
Kurz: alle, die Machbarkeit, Risiko und Business-Wirkung gemeinsam denken müssen.
Was Du mitnimmst
- eine klare Standortbestimmung: wo Dark Factories heute produktiv liefern – in Software und in vielen weiteren Branchen
- konkrete Patterns für Agent-Harnesses (Claude Code, OpenClaw, Hermes) aus dem Millionen-Zeilen-Betrieb
- Mechanismen, mit denen sich AI-Slop verhindern lässt, bevor er in Produktion landet
- ein realistisches Bild der menschlichen Rolle in der Dark Factory: Taste, Ausnahme, Monitoring … und was das für Hiring, Skills und Organisation bedeutet.

