Datenhoheit & Kontrolle

KI on-premise: unter eigener Kontrolle
statt in fremder Cloud

Sie wollen KI nutzen. Aber Ihre Daten dürfen das Haus nicht verlassen – aus Compliance-Gründen, aus Wettbewerbsgründen, oder schlicht, weil es Ihre Daten sind. SaaS-KI ist bequem. Der Preis ist, dass Ihre Inhalte durch fremde Clouds laufen. Diese Abwägung müssen Sie nicht eingehen.

Der eigentliche Konflikt

Komfort gegen Kontrolle

Cloud-KI ist schnell startklar – genau das macht sie attraktiv. Für regulierte oder datensensible Kontexte kippt die Rechnung, sobald sensible Daten an einen externen Dienst gehen. Dann stellen sich Fragen, die kein Feature beantwortet:

Verarbeitungsort

Wo werden Ihre Daten tatsächlich verarbeitet – und wessen Recht gilt dort?

Zugriff

Wer beim Anbieter hat Zugriff auf Ihre Prompts, Dokumente und Ergebnisse?

Verbleib

Was passiert mit den Daten nach der Anfrage – werden sie gespeichert, weiterverwendet, trainiert?

Nachweisbarkeit

Lässt sich das alles belegen, wenn Revision oder Aufsichtsbehörde fragen?

Oft endet das in einem Patt: Die Fachseite will die KI, die Compliance kann sie nicht freigeben. Das KI-Projekt steht still – nicht an der Technik, sondern an der Datenfrage.

Die mAIstack-Antwort

Ihre Daten bleiben bei Ihnen – die KI kommt zu ihnen

mAIstack läuft dort, wo Ihre Daten ohnehin liegen: bei Ihnen. Entscheidend ist, dass Datenschutz, Identität und Governance in der Architektur verankert sind – nicht nachträglich als Aufsatz. Das ist keine Worthülse, sondern die Bauweise: von Tag eins Fundament statt Nachrüstung.

Identität & Zugriff Wer darf was, nachweisbar

Dex bündelt Ihre Identitäten (LDAP, Entra, OIDC) hinter einem Standard; das obot-Gateway erzwingt rollenbasierte Rechte über 6 Rollen und schreibt jeden Tool-Aufruf lückenlos ins Audit-Log.

Datenschutz Maskiert, bevor sie die Tür verlässt

Presidio erkennt über 50 PII-Typen – Namen, IBAN, Kontaktdaten – und maskiert sensible Inhalte, bevor sie den LiteLLM-Proxy überhaupt erreichen. Schutz vor dem ersten Byte, das nach außen geht.

Ausführung & Modelle Self-hosted, air-gapped-fähig

Betrieb lokal über Ollama oder wahlweise über mehr als 100 Provider via LiteLLM – Sie entscheiden, was wo läuft. Jede Agenten-Aktion läuft isoliert in einer gVisor-Sandbox statt ungebremst auf Ihren Systemen.

Schwarz auf weiß

Sicherheit im Vergleich

Der Unterschied zwischen „KI ausprobieren” und „KI verantworten” zeigt sich nicht im Demo, sondern in der Architektur dahinter:

Kriterium Offene Frameworks SaaS-Anbieter mAIstack
Code-Ausführung Auf dem Host, keine Isolation In der Cloud des Anbieters gVisor-Sandbox, Kernel-Isolation
Netzwerk Unbeschränkt Vom Anbieter kontrolliert Default-Deny NetworkPolicy pro Tenant
Credentials Geteilt oder exponiert Geteilte API-Keys Isoliert, bcrypt-gehasht, verschlüsselt
Zugriffskontrolle Keine oder rudimentär Keine oder rudimentär RBAC mit 6 Rollen + granulare ACLs
Audit Kein Trail Nur beim Anbieter Lückenlose Protokollierung + Export
Datenhoheit Keine Kontrolle Cloud-Anbieter Self-hosted, air-gapped-fähig
Modellwahl Vom Anbieter vorgegeben Vom Anbieter vorgegeben Multi-Provider via LiteLLM + Ollama
Ehrlich bleiben

Wann On-Premise die richtige Wahl ist – und wann nicht

Wenn es passt

On-Premise spielt seine Stärke aus, wenn Datenhoheit, Compliance oder Auditierbarkeit echte Anforderungen sind – nicht als Prinzip, sondern weil Ihr Markt es verlangt. Dann ist der Aufwand kein Nachteil, sondern der bewusste Tausch von „fremd und bequem” gegen „eigen und kontrolliert”.

Wenn nicht

On-Premise verlangt Kubernetes-Betriebsfähigkeit – Cluster, Helm, GitOps – und ein Team, das damit umgehen kann. Auch dann ist es kein Zero-Config-Zustand: Single-Sign-On über Obot ist im Standard deaktiviert und wird projektspezifisch eingerichtet, die PII-Pseudonymisierung ist opt-in und wird je Use Case validiert. Fehlt die echte Datenhoheits-Anforderung, kann ein Cloud- oder Hybrid-Weg leichter sein.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Geht auch Cloud oder hybrid – oder nur On-Prem?

Beides ist vorgesehen: Der Modellzugriff läuft über LiteLLM zu mehr als 100 Cloud-Providern oder alternativ vollständig lokal über Ollama. Sie entscheiden projektspezifisch, welche Workloads on-premise bleiben und welche über die Cloud laufen – bis hin zum air-gapped-fähigen Betrieb ganz ohne Außenverbindung.

Welche Modelle laufen lokal?

Für den lokalen Betrieb kommt Ollama zum Einsatz. Welches konkrete Open-Source-Modell infrage kommt, hängt von Use Case und vorhandener Hardware ab – das klären wir im Erstgespräch.

Wie funktionieren Betrieb, Updates und Audit?

Betrieb und Updates laufen in Ihrer eigenen Infrastruktur. Für Nachvollziehbarkeit sorgt das obot-Gateway: Es protokolliert jeden Tool-Aufruf lückenlos, während sensible Daten für alle Rollen außer der dedizierten Auditor-Rolle maskiert bleiben.

Holen Sie sich KI ins Haus – im Wortsinn.

Gespräch vereinbaren. Kein Commitment. Kostenlos und unverbindlich – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.

Björn Schotte
Björn Schotte – Geschäftsführer, Mayflower GmbH
Johann-Peter Hartmann
Johann-Peter Hartmann – Geschäftsführer, Mayflower GmbH